- Support-Zentrum
- Mehrere Sprachen
- Sprachen
- Helfen Sie uns bei der Übersetzung
Der Microsoft Store geht nicht mehr auf? Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Fehler beheben können. Einfache Anleitung für Windows 10 und Windows 11 Nutzer.
von Hans | Aktualisiert 10.02.2026 | von Hans
Kennen Sie das? Sie möchten eine App installieren oder ein Update durchführen, doch plötzlich öffnet sich der Microsoft Store nicht. Ein Problem, das viele Nutzer von Windows 10 und 11 frustriert, denn ein nicht funktionierender Microsoft Store blockiert den Zugang zu essenziellen Programmen und Inhalten. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich der Fehler schnell beheben. In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Microsoft Store reparieren oder bei hartnäckigen Problemen sogar zurücksetzen können – und das für beide gängigen Systeme Windows 10 und 11.

Ein Fehler im Microsoft Store hat oft mehrere Ursachen. Vom simplen Netzwerkproblem bis hin zu beschädigten Systemdateien können verschiedene Faktoren dafür sorgen, dass der Store nicht startet. Die häufigsten Gründe im Überblick:
Probleme mit der Internetverbindung: Da der Store ein Onlinedienst ist, kann eine instabile oder unterbrochene Verbindung ihn bereits am Start hindern.
Vorübergehende System- oder Cache-Fehler: Ein kurzzeitiger Windows-Fehler oder ein veralteter Cache des Stores selbst können den Zugriff blockieren.
Veraltete Windows-Version: Wenn Windows 10 oder 11 nicht auf dem neuesten Stand ist, kann dies zu Inkompatibilitäten und einem nicht funktionierenden Microsoft Store führen.
Probleme mit dem Microsoft-Konto: Eine abgelaufene Sitzung oder Konflikte mit den Kontodaten verhindern häufig das Laden des Stores.
Beschädigte Store- oder Systemdateien können ebenfalls die Ursache sein. Dies ist eine der tieferliegenden Ursachen, die den Store dauerhaft lahmlegen kann und eine gezielte Reparatur des Microsoft Stores erforderlich macht.
Kurz gesagt reicht die Bandbreite der Ursachen von einfachen, schnellen Behebungen bis zu komplexeren Störungen. Zum Glück gibt es für jedes dieser Probleme bewährte Lösungen. Im folgenden Abschnitt zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Microsoft Store reparieren – von der schnellen Problembehebung bis zur vollständigen Zurücksetzung.

Wenn sich der Microsoft Store nicht öffnet, ist das frustrierend. Die folgenden sechs bewährten Methoden zeigen Ihnen, wie Sie das Problem beheben können. Wir beginnen mit den einfachsten und schnellsten Lösungen und arbeiten uns zu den tiefergreifenden Reparatur-Optionen vor.
Oft ist die Ursache für einen nicht funktionierenden Microsoft Store überraschend simpel: eine falsche Systemzeit oder eine inkorrekte Regionseinstellung. Da der Store eng mit Microsoft-Servern synchronisiert ist, können Abweichungen bei diesen grundlegenden Einstellungen Zertifikats- und Verbindungsfehler verursachen.
So führen Sie die Überprüfung und Korrektur durch:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Uhr in der rechten unteren Ecke Ihrer Taskleiste.
Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Datum und Uhrzeit anpassen“.
Stellen Sie im sich öffnenden Fenster sicher, dass die Optionen „Uhrzeit automatisch einstellen” und „Zeitzone automatisch einstellen” aktiviert sind. Deaktivieren Sie sie gegebenenfalls kurz und aktivieren Sie sie erneut, um eine Synchronisierung zu erzwingen.
Wechseln Sie im selben Fenster links zum Menüpunkt „Region“.
Vergewissern Sie sich, dass unter „Land oder Region” das korrekte Land eingestellt ist (z. B. „Deutschland”). Die Einstellung unter „Regionalformat” sollte dazu passend sein (z. B. „Deutsch (Deutschland)”).
Korrekte Zeit- und Regionseinstellungen sind für eine sichere Kommunikation zwischen Ihrem PC und den Microsoft-Servern essenziell. Eine falsche Systemzeit kann dazu führen, dass Sicherheitszertifikate als „ungültig“ erscheinen und der Microsoft Store sich nicht öffnet. Starten Sie Ihren Computer nach einer Korrektur bitte neu und versuchen Sie es erneut. Oft ist das Problem damit bereits behoben und Sie müssen keine weiteren Schritte zur Reparatur des Microsoft Stores unternehmen.
Oft liegt die Ursache für einen nicht funktionierenden Microsoft Store in einem veralteten Betriebssystem. Microsoft behebt regelmäßig Fehler und verbessert die Kompatibilität durch Updates. Ein Update kann daher direkt Probleme beheben, die das Starten des Stores verhindern.
So aktualisieren Sie Windows 10 oder 11:
Öffnen Sie die Einstellungen (Windows-Taste + I).
Navigieren Sie zu „Update und Sicherheit“ (Windows 10) bzw. zu „Windows Update“ (Windows 11).

Klicken Sie auf „Nach Updates suchen“.
Installieren Sie alle angezeigten wichtigen und optionalen Updates.
Starten Sie Ihren PC nach Abschluss der Installation unbedingt neu.
Ein aktuelles Windows-System ist die Grundvoraussetzung für einen stabilen Microsoft Store und kann viele Fehler von vornherein verhindern.
Windows verfügt über ein Tool, das speziell für die Reparatur des Microsoft Stores und anderer App-Probleme entwickelt wurde. Die Problembehandlung erkennt und behebt viele häufige Fehler automatisch.
So starten Sie die Problembehandlung für Windows Store-Apps:
Gehen Sie zu „Einstellungen” > „Update und Sicherheit” (Windows 10) bzw. „System” > „Problembehandlung” (Windows 11).
Klicken Sie auf „Zusätzliche Problembehandlungen ausführen” (Windows 10) bzw. „Andere Problembehandlungen” (Windows 11).
Suchen Sie in der Liste nach dem Eintrag „Windows Store-Apps“.
Klicken Sie darauf und wählen Sie „Problembehandlung ausführen“.

Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten.
Das Tool überprüft automatisch die grundlegende Funktionalität und korrigiert häufige Einstellungen, die verhindern, dass sich der Microsoft Store öffnet.
Versagen grundlegende Lösungen, sind möglicherweise beschädigte Windows-Kernsystemdateien schuld. Der integrierte System File Checker (SFC) scannt diese automatisch und ersetzt sie bei Bedarf. Dies ist ein wesentlicher Schritt, um den Microsoft Store unter Windows 10/11 zu reparieren, wenn tiefere Fehler vorliegen.
So führen Sie einen SFC-Scan aus:
Öffnen Sie das Startmenü.
Geben Sie „cmd” ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung” und wählen Sie „Als Administrator ausführen” aus.

Geben Sie im Befehlszeilenfenster den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Enter-Taste: sfc /scannow.

Warten Sie den vollständigen Scan ab (dies kann einige Minuten dauern).
Starten Sie Ihren PC nach Abschluss neu.
Ein erfolgreicher Scan behebt viele Ursachen, die dazu führen, dass sich der Microsoft Store nicht öffnet.
Ein veralteter oder korrupter Cache kann den Microsoft Store blockieren. Das Leeren des Caches ist eine schnelle und sichere Methode, um die App in den Ausgangszustand zurückzusetzen, ohne Daten zu verlieren.
So setzen Sie den Cache des Microsoft Stores zurück:
Drücken Sie die Tastenkombination „Windows + R“, um das Fenster „Ausführen“ zu öffnen.
Geben Sie den folgenden Befehl ein: wsreset.exe
Klicken Sie auf OK oder drücken Sie die Enter-Taste.
Es wird kurz ein leeres Eingabeaufforderungsfenster geöffnet, das sich anschließend automatisch schließt. Anschließend sollte sich der Microsoft Store öffnen.
Durch diesen Vorgang wird der Microsoft Store-Cache zurückgesetzt, wodurch häufig auftretende Probleme, die durch zwischengespeicherte Fehlerdaten verursacht werden, behoben werden.
Die integrierten Windows-Funktionen „Reparieren” und „Zurücksetzen” bieten gezielte Hilfe. „Reparieren“ behält Ihre Daten bei, während „Zurücksetzen“ die App auf den Auslieferungszustand zurücksetzt. Letzteres ist die endgültige Lösung, wenn der Microsoft Store nicht funktioniert.
So gehen Sie vor:
Öffnen Sie die Einstellungen (Windows + I).
Gehen Sie zu Apps > Apps & Features.

Suchen Sie in der Liste nach „Microsoft Store“ und klicken Sie darauf.
Wählen Sie „Erweiterte Optionen“.
Klicken Sie zunächst auf die Schaltfläche „Reparieren“ und warten Sie ab.
Wenn das Problem nach einem Neustart weiterhin besteht, klicken Sie auf „Zurücksetzen“. Bestätigen Sie die folgende Warnung.
Dieser Prozess ist oft der letzte notwendige Schritt, um einen nicht funktionierenden Microsoft Store dauerhaft zu beheben.
Auch wenn der Microsoft Store einmal Probleme bereitet, müssen Ihre wichtigsten Desktop-Programme nicht veraltet bleiben. Während der Store primär für moderne UWP-Apps zuständig ist, benötigen klassische Desktop-Anwendungen wie Browser, Office-Pakete oder Media-Player oft eine separate Update-Strategie.
Hier setzen spezialisierte Software-Updater wie der IObit Software Updater an und füllen eine praktische Lücke. Er übernimmt dort, wo der Microsoft Store endet, und automatisiert eine Aufgabe, die viele Nutzer manuell vernachlässigen: das regelmäßige und zentrale Aktualisieren aller installierter Programme.
So vereinfacht der IObit Software Updater Ihre Software-Wartung:
Vollständige Transparenz: Das Tool erstellt automatisch ein Inventar Ihrer installierten Software und identifiziert auf einen Blick Programme mit verfügbaren Updates – inklusive veralteter Treiber.
Ein-Klick-Aktualisierungen: Anstatt jede Anwendung einzeln zu durchforsten, können Sie Updates für mehrere Programme gleichzeitig mit einem Klick herunterladen und installieren. Das spart erhebliche Zeit.
Erhöhte Sicherheit: Besonders kritisch sind Updates für Sicherheitssoftware, Browser und Plugins. Der Updater warnt Sie vor veralteter Software, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte, und hilft, diese Lücken schnell zu schließen.
Wichtiger Hinweis: Tools wie der IObit Software Updater sind eine sinnvolle Ergänzung für die Verwaltung von Desktop-Software, ersetzen aber nicht den Microsoft Store für den Bezug von UWP-Apps und Spielen. In Phasen, in denen sich der Microsoft Store nicht öffnen lässt, stellt ein solcher Updater jedoch sicher, dass der Rest Ihres Systems trotzdem auf dem neuesten und sichersten Stand bleibt.
Ein Microsoft Store, der sich nicht öffnet, muss kein Dauerproblem sein. Wie diese Anleitung zeigt, lassen sich die meisten Ursachen – von einfachen Einstellungen bis zu beschädigten Dateien – durch systematische Schritte beheben. Beginnen Sie stets mit den einfachsten Lösungen wie der Überprüfung von Zeit- und Interneteinstellungen oder dem Leeren des Caches. Reicht das nicht, führen Sie die tiefergehenden Reparatur- und Reset-Optionen durch, um den Microsoft Store unter Windows 10 oder 11 vollständig zu reparieren oder zurückzusetzen. Mit Geduld und der richtigen Methode steht einem wieder funktionierenden Store meist nichts im Weg.